Eigenkapital
Als Eigenkapital bei einer Immobilienfinanzierung werden Bargeld, Bank- und Sparguthaben, Bausparguthaben (soweit diese direkt zur Verfügung stehen) und Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren anerkannt. Weiterhin können folgende Positionen hierunter fallen: bereits bezahltes Grundstück, vorhandene und bezahlte Baumaterialien und eigene oder bezahlte Architektenleistungen, Eigenleistungen / Verwandtenhilfe, Verwandtendarlehen, Arbeitgeberdarlehen und öffentliche Zuschüsse, wobei die drei letztgenannten als sogenannte Eigenkapitalersatzmittel bezeichnet werden. Grundsätzlich müssen zur Realisierung einer Immobilienfinanzierung mindestens 20 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten durch Eigenkapital gedeckt sein.